Krankengymnastik

Die Krankengymnastik dient der allgemeinen Verbesserung des Bewegungsapparates
sowie der Schmerzlinderung.

Wie kommt es zur Verschreibung von Krankengymnastik und was ist der Unterschied zwischen Diagnose und Befund?

krankengymnastik-dennis-wiesehoefer-physiotherapie-bestiwig-ostwigEine Diagnose wird von einem Arzt gestellt, der bei Behandlungsbedarf eine Verschreibung von Krankengymnastik vornimmt. Der therapeutische Befund stellt die Symptome in den Vordergrund.

Sie hatten einen Unterarmbruch, was der Arzt diagnostiziert hat, und durch einen Gips wurde dieser für 4 Wochen ruhig gestellt. Anschließend erhalten Sie von Ihrem Arzt ein Rezept zur Krankengymnastik. In der ersten Behandlung stellen wir im Befund fest, dass Sie aufgrund der 4-wöchigen Ruhigstellung Ihres Armes diesen nicht mehr richtig ausstrecken können und dabei Schmerzen haben und dass Muskelkraft verloren gegangen ist.

Wie ist der Therapieablauf?

In der ersten Behandlung finden eine Anamnese (Befragung), Sicht- und Tastbefund und weitere Funktionsuntersuchungen statt. Danach richtet sich individuelle Therapieablauf.

Die Therapie unterscheidet sich in aktiven sowie passiven Übungen und Techniken.

Aktiv bedeutet z.B., dass der Patient selbst Muskelkraft aufwendet Bewegungsübungen durchzuführen und Dehnübungen. Diese werden auch in einem individuellen Trainingsplan zu Hause weiter fortgesetzt.
Passiv sind z.B. Bewegungsabläufe, die der Physiotherapeut durchführt
.

Ab der zweiten Behandlung findet bei jedem Termin ein kurzer Austausch zwischen Patient und Physiotherapeut statt, um Fortschritte, Veränderungen und Probleme zu besprechen. Nach der letzten, verschriebenen Behandlung findet ein Gespräch statt mit weiteren Empfehlungen wie z.B. das Weiterführen von Übungen zu Hause oder der Behandlung.

Bei welchen Erkrankungen wird Krankengymnastik oft verschrieben?

  • Wirbelsäulenprobleme, z.B.
    • Bandscheibenvorfälle
    • Blockaden
    • Haltungsschwächen
  • nach Operationen, z.B.
    • Hüft-TEP
    • Knie-TEP
    • Schulter-OP
  • Frakturen (Knochenbrüche)
  • Schmerzen und Verspannungen, z.B.
    • Rückenschmerzen
    • Schulterschmerzen
    • Nackenverspannungen
    • Hüftschmerzen
    • Knieschmerzen
  • Miniskus
  • Bettlägerigere Patienten (Hausbesuche)
  • Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen